Der Kompass

•29. November 2009 • Kommentar schreiben

Wir alle wären ohne unseren Kompass aufgeschmissen. Wie wäre in einem unbekannten Land die Orientierung möglich, wenn nicht mithilfe einer Karte und einem Kompass, der uns immer die Richtung nach Norden weist? Nur…. Atreia befindet sich auf der Innenseite der Weltkugel. Wo ist denn da bitteschön Norden und wo ist Süden?
Gut, nehmen wir an, es gibt auf dieser Welt doch so etwas wie Magnetismus, oder zumindest eine magische Kraft (Äther, wie immer), welche die Kompassnadel immer in die richtige Richtung lenkt.

Die Karte Asmodaes

Das Naheliegendste wäre es doch, wenn die Pole an den Turmenden auf der jeweiligen Hälfte der Welt lägen – So ist es jedoch nicht.
Ich habe mal ein paar Screenshots zusammengelegt, auf welchen man das ganz gut sehen kann.

Zusammenschnitt

Auf jeden dieser Ausschnitte sieht man einen Teil vom Turm der Ewigkeit, den Kompass und teils auch die Map. Geht man also davon aus, dass der Turm auf der Hauptkarte richtig platziert ist, liegt Norden jeweils in dieser Richtung:

Wie man sieht, haben die Asmodier eine recht komische Vorstellung davon, wo Norden ist, sodass es an einem Wunder grenzt, dass wir nicht ständig wild in Kreis fliegen…. Bemerkenswert finde ich an dieser Stelle aber, dass man trotzdem eine gewisse Symmetrie erkennen kann. Deuten kann ich diese jedoch beim besten Willen nicht. Aber wer weiß, vielleicht haben die Asmodier auch einfach nur schlechte Kartographen.

Interessant wäre es jetzt, würde man das ganze auch einmal für Elysea sehen, aber ich habe nicht wirklich Lust, dort jetzt einen Charakter durchs Tutorial zu bringen. Aber mal sehen, vielleicht gibt es ja demnächst eine Fortsetzung für diesen Blogeintrag.

Mehr über die Schwerkraft

•14. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Vier Stunden Downtime – wunderbar! Damit hat man doch glatt wieder Zeit, etwas anderes zu tun. Das sagenumwobene reale Leben ruft nach mir – NOIIIN!
Na gut, wollen wir es mal nicht übertreiben. Letztendlich sind die vier Stunden kein Beinbruch, auch, wenn es wie der reinste Weltuntergang klingt, wenn man einige Foren durchblättert. Erst über NCsoft beschweren und dann auf den Knien nach Erbarmen flehen, wenn das „verhasste“ Spiel mal nicht funktioniert. So lob’ ich mir das!
Ach, wo wir gerade bei dem Thema sind: Ich habe gestern mit meiner Legion eine Theorie ausgearbeitet, welche jegliche Hasstiraden gegen NCsoft nichtig macht. Ihr erinnert euch ganz sicher an die ellenlangen Warteschlangen, welche quälend schleppend vor Aion dahinkrochen, über die sich unheimlich viele Spieler (zu Recht) beschwert hatten und nun fast gänzlich ausgestorben sind? Tja, nun regen sich die Spieler über Bannwellen auf. Seht ihr den Zusammenhang? ;)

Naja, genug darüber! Kommen wir zu meinem geliebtem Thema, der Schwerkraft in Atreia, zurück. Ich war in meinem letzten Blogeintrag noch lange nicht fertig, denn es gibt noch eine Frage, welche doch allen Daeva brennend auf dem Herzen liegt:
Warum zur Hölle sterbe ich, wenn ich im Abyss falle!?
Und so sehr ich versuche, alle Zusammenhänge in Aion irgendwie halbwegs befriedigend zu klären: Dieser Punkt ist für mich eine klare Designschwäche. Natürlich sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Abyss möglicher Weise auch irgendwo ein Ende hat, eine Grenze oder was auch immer. Aber wer kann mir erklären, warum ich zwar vom oberen Abyss in den unteren fliegen, nicht aber vom oberen in den unteren Abyss fallen kann, ohne zu sterben?
Sicher weiß ich, dass es auch in der realen Welt zutrifft, dass, wenn man lange fällt, noch vor dem (evtl. unbequemen) Aufkommen auf der Erde in Ohnmacht fallen kann. Aber in Aion sind wir immerhin Daeva. Und selbst, wenn sie diese kleine Schwäche haben: Wieso kann ich mich dann bitte in der Festung von Beluslan von ganz oben Fallen lassen und erst kurz vor dem Boden rettend meine Schwingen ausbreiten, werde aber im Abyss nach fünf bis zehn Metern Fall zum letzten Obelisken teleportiert, auch noch mit dem unverpacktem Geschenk der Deathpenalty und abgezogenen Experiencepoints…?
Es wäre doch so schön bequem, wenn man sich einfach vom oberen in den unteren Abyss fallen lassen könnte. Kein langer Weg, kein Flugpot-Verlust, keine Ausgaben…. Ah, da haben wir es! Sicher sind es die Ausgaben. Die verfluchten Teleporter sind also Schuld! Die haben doch irgendetwas ausgeheckt, um nicht auf ihr Einkommen verzichten zu müssen! Bei Azphel, welch ein Frevel! Ich muss sofort nach Pandämonium und es dort berichten, ich…. Achja, der Server ist ja down.

Verdammt!

Die Schwerkraft in Atreia

•10. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Atreia, auseinandergebrochen durch die große Katastrophe, fristet nun sein Dasein als ein Planet, bestehend aus zweien. Doch immernoch hängen die beiden Hälften, Asmodae und Elysea, irgendwie zusammen, anstatt einfach auseinander zu driften. Natürlich, oder zumindest sehr wahrscheinlich, ist dafür der Abyss verantwortlich. Jedoch ergibt sich dadurch auch eine Frage, die ich mir Stelle: Wie funktioniert in Atreia die Schwerkraft?

Elysea und Asmodae sind zwei Extrema. Nicht nur aufgrund des Krieges, der die beiden Seiten und Fraktionen trennt, sondern auch wegen ihrer ungeheuren Ausmaße. Um die beiden Stücke Atreias zusammen zu halten, ist eine unheimlich große Kraft vonnöten, welche der Abyss zweifelsohne auch innehat. Aber, wenn der Abyss, welcher in der Mitte Atreias liegt, die beiden Hälften anzieht – sei es durch tatsächliche Schwerkraft oder durch reinen Äthereinfluss – wieso wirkt die Schwerkraft dann umgekehrt?
Dass Atreia nicht immer den Gesetzen der uns bekannten Physik gehorcht, werde ich wohl gar nicht ansprechen brauchen. Letztendlich handelt es sich dabei doch um eine Welt, erfüllt vom magischen Äther, der alle Lebewesen, jeden Stein und jedes Staubkorn durchdringt, aber um ehrlich zu sein, möchte ich diesen nur ungern als „Entschuldigung für alles“ gelten lassen.
Ich bin nun nicht so bewandert, was die Physik angeht, aber ich habe doch eine Theorie, welche die besonderen Umstände in Atreia erklären könnte.
Wir alle kennen die Zentripetalkraft. Das ist die Kraft, welche dafür verantwortlich ist, dass wir bei einer scharfen Rechtskurve an die linke Fahrzeugwand gedrückt werden und uns im Karussel einen schönen Adrenalinschub bescheren kann. Sie wirkt in Kreisbewegungen, also in der Rotation, also möglicher Weise auch in der Rotation Atreias. Ich weiß nicht, inwiefern das möglich ist, ich kann es mir aber gut vorstellen, wenn ich an Kirmes denke.
Die beiden Hälften werden vom Abyss, wie mit einem Seil, festgehalten und rotieren um ihn herum, wie die Planeten des Sonnensystems um die Sonne. Falls der Abyss eine Masse hat, so wird der Abyss dadurch stabilisiert, dass an beiden Seiten gleichermaßen gezogen wird – von Elysea und Asmodae. Falls nicht, dann schreibe ich ihm eine gewisse Konstanz zu, welche ihn unbeweglich macht und stark genug ist, Atreia zusammen zu halten, jedoch dann nur durch Äthereinfluss.

Nun stellt sich aber eine weitere, bislang unbeantwortete Frage. Denkt mal nach: Auch im Abyss gibt es eine Schwerkraft!
Wenn man sich im Abyss befindet, könnte man davon ausgehen, dass die Sonne im Zentrum auch das Zentrum des Abyss darstellt. Geht man aber von meiner Theorie aus, ist dies entweder falsch oder der Abyss gehorcht seinen eigenen Regeln.
Die erste Theorie würde bedeuten, dass das eigentliche Zentrum des Abyss weit oberhalb des uns bekannten Abyss liegt, allerdings kann das nur zutreffen, wenn der Abyss tatsächlich physisch innerhalb von Atreia vorhanden ist. Immerhin ist der Abyss ein Riss im Äthergefüge (oder was auch immer), wer sagt dann, dass sich der Abyss auch tatsächlich in der Mitte Atreias befindet, und nicht etwa irgendwo anders im Universum?
Theoretisch kann der Abyss überall existieren, wo Äther vorhanden ist, oder aber sogar in einer Art anderer Dimension, welche in unserer physischen Welt gar nicht existiert.
Was auch immer davon richtig ist: Es macht die oben genannte Vorstellung über die Schwerkraft in Atreia nicht auf den Abyss übertragbar, da dieser einfach nicht zu diesem System dazugehört.

Aber was trifft nun auf den Abyss zu? Warum gibt es im Abyss überhaupt eine Schwerkraft, wo doch überall riesige Felsbrocken und sogar Festungen in der Luft schweben? Durch einfache Rotation lässt sich das hier wohl nicht erklären. Und dazu, liebe Leser, fällt mir leider auch nichts mehr ein. Ich nehme einfach mal wieder den Äther als Entschuldigung für alles.

Willkommen auf meinem Aion-Blog!

•10. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Hallöchen zusammen

Ich bin nicht gerade schreibfaul und da ich jetzt Aion spiele, ergibt es sich immer wieder, dass ich eine Idee habe, etwas zu verschriftlichen.
Bevor ich aber nun meinen eigentlichen Blog zumülle (mag ja sein, dass diesen nicht nur Aion-Interessierte besuchen – falls den überhaupt jemand besucht, versteht sich), habe ich mir gedacht, erstelle ich doch einen ganz neuen – Nur für Angelegenheiten Atreias.

Dann wünsche ich Euch mal viel Spaß beim Lesen :)